Test kompakt-Archiv

Meinl »Candela«-Percussion-Hihatbecken und »Low Hat«

Meinl »Candela«-Percussion-Hihatbecken
Meinl »Candela«-Percussion-Hihatbecken

Diese 10˝ großen Hihatbecken wurden speziell für z. B. Cajonspieler entwickelt. Sie bestehen aus B20-Bronzelegierung im Traditional-Finish und wurden im türkischen Meinl-Werk handgehämmert. Das Hammermuster weist nur leichte Schläge auf, und die Becken sind mehr oder weniger traditionell abgedreht. Ein recht kräftiges Bottombecken (Materialstärke etwa 1,5 mm) ist hier mit einem superdünnen Topbecken kombiniert, das physisch sehr flexibel ist und dementsprechend selbst beim Anspielen mit der Handfläche oder den Fingern schnell anspricht. Es hat einen tiefen, kehlig kurzen Sound, wohingegen das Bottombecken einen klaren Ton produziert. In Kombination liefern die beiden Bekken einen hellen, aufgrund der Größe ? vor allem geöffnet ? leicht 'bellenden', insgesamt aber sehr angenehm klingen, weichen Hihatsound, der natürlich auch als Effekthihat am Drumset interessante Klangdimensionen hinzufügen mag. Getreten klingt die Hihat ebenfalls sehr weich und ansprechend 'stumpf'.

Passend zu den Hihatbecken offeriert Meinl die »Low Hat«. Wie der Name schon vermuten lässt, zeichnet sich diese Hihatmaschine dadurch aus, dass man sie besonders tief stellen kann ? z. B. beim Einsatz mit einer Cajon. Dafür wurde das Ausziehrohr auf schnuckelige 20 cm gekürzt. Die Höhe der Hihatbecken lässt sich auf der einstrebigen Maschine somit zwischen etwa 65 und 80 cm justieren. Die Trittplatte wird klassisch eingehängt, der Zug ist direkt und zwei herausdrehbare Dorne halten die Maschine fest an ihrem Platz. Ansonsten bietet die dreibeinige (drehbar), recht leicht konstruierte Maschine sämtliche Einstellungsmöglichkeiten, die man braucht, und ebenso gute Laufeigenschaften.

PREISE

(UVP): 10˝ Meinl »Candela«-Percussion-Hihat 247 ?
Meinl »Low Hat« 75 ?
Vertrieb: Meinl (www.meinlpercussion.com)


Splashes aus drums&percussion November/Dezember 2010