Rush schlagen 2027 tatsächlich ein neues Live-Kapitel auf. Geddy Lee und Alex Lifeson bringen ihre „Fifty Something“-Tour im Frühjahr nach Europa und machen dabei fünfmal in Deutschland Halt. Für Drummerinnen und Drummer ist das nicht nur wegen des Repertoires spannend, sondern auch wegen der Besetzung: Am Schlagzeug sitzt die deutsche Ausnahmemusikerin Anika Nilles.
Ein neues Kapitel ohne Neil Peart
Dass Rush ohne Neil Peart auftreten, bleibt ein sensibles Thema. In ihrem offiziellen Statement betonen Lee und Lifeson, dass es um eine Feier des Rush-Vermächtnisses geht und ausdrücklich auch um eine Würdigung von Peart. Geddy Lee beschreibt die Rückkehr als Ergebnis intensiver Selbstreflexion und sagt sinngemäß, dass er und Lifeson nach allem, was seit der letzten gemeinsamen Tour passiert ist, gemerkt haben, wie sehr ihnen diese Musik fehlt.
Anika Nilles übernimmt die Drums, Loren Gold ergänzt die Keys
Die Wahl von Anika Nilles ist dabei das zentrale Signal. Rush stellen sie offiziell als „remarkable person“ und „incredible drummer and musician“ vor und machen keinen Hehl daraus, wie groß die Fußstapfen sind. Für die Europa-Termine ist außerdem Keyboarder Loren Gold Teil des Live-Line-ups, was gerade bei Rush mit ihren Keyboardsounds eine wichtige Ergänzung ist.
Deutschland-Termine 2027
Die deutschen Shows sind im offiziellen Tourplan gelistet:
- 21.02.2027 – Berlin, Uber Arena
- 25.02.2027 – München, Olympiahalle
- 28.02.2027 – Köln, LANXESS Arena
- 02.03.2027 – Hamburg, Barclays Arena
- 04.03.2027 – Stuttgart, Hanns-Martin-Schleyer-Halle
Ticketstart: Presale und regulärer Vorverkauf
Laut Berichterstattung startet der Eventim-Presale bereits am 25. Februar 2026 um 10 Uhr, der reguläre Vorverkauf folgt am 27. Februar 2026 um 10 Uhr.
Die offiziellen Ticketlinks zu den Deutschland-Terminen sind zudem direkt im Tourplan von Rush hinterlegt.
HIER FINDET IHR DEN TOURPLAN MIT TICKETLINK
Warum das für Drummer besonders interessant ist
Rush waren immer eine Band, bei der Drums nicht „Begleitung“ sind, sondern ein tragender Teil der Komposition. Das macht diese Tour gleich doppelt spannend: Einerseits, weil das Material technisch und musikalisch anspruchsvoll ist, andererseits, weil Anika Nilles aus einer modernen, sehr artikulierten Spielwelt kommt und ihren eigenen Zugang zu Dynamics, Ghost Notes und Time mitbringt. Dass Rush diese Besetzung so offensiv kommunizieren, zeigt, dass es nicht um eine reine Ersatzlösung geht, sondern um eine neue Live-Interpretation mit Respekt vor dem Original.
