Meinl Percussion News 2026: Wir haben die Highlights vorab gecheckt

Meinl Percussion News 2026

Meinl hat uns freundlicherweise die Möglichkeit gegeben, die Percussion-Neuheiten für 2026 schon vor dem offiziellen Start in Ruhe anzuschauen – vorab schonmal vielen Dank dafür. Im Showroom konnten wir die Instrumente nicht nur aus der Nähe begutachten, sondern auch anspielen und direkt vergleichen. Und ich sage es gleich vorneweg: Das Line-up wirkt wie eine Mischung aus liebevoller Detailarbeit, cleveren Praxislösungen und ein paar echten Klangfarben, die man so nicht jeden Tag in der Hand hat. Hier kommen meine persönlichen Highlights aus den Meinl Percussion News 2026.

Natur-Texturen fürs Ohr: Bendo Bird Shaker und Pangi Waterfall Shaker

Mit den neuen Seed-Shakern holt Meinl ganz bewusst Natur-Charakter ins Setup. Der Bendo Bird Shaker (BI5) ist mit 40 Bendo-Samenschalen bestückt und liefert einen klaren, crisp klingenden Ton, der tatsächlich an feine Vogelrufe erinnert. Das ist kein „Party-Shaker“, sondern eher ein Instrument für subtile Details, für leise Akustiksets, ruhige Intros oder Ambient-Flächen. Mir hat besonders gefallen, wie leicht und ausgewogen er in der Hand liegt, weil man ihn dadurch sehr kontrolliert und dynamisch spielen kann, ohne dass er „klapprig“ wirkt.

Der Pangi Waterfall Shaker (WA5) zielt auf ein anderes Klangbild. Auch hier arbeiten 40 Samen, aber der Ton ist erdiger und tiefer, und durch die kaskadierende Konstruktion lassen sich sehr organische Bewegungen spielen. Meinl beschreibt das als Wasserfall-Effekt, und das trifft es ganz gut: Du bekommst nicht nur ein gleichmäßiges Rauschen, sondern ein lebendiges „Fließen“, das sich in Patterns und Fills einbauen lässt. Praktisch ist auch das robuste Cord-Design und der ergonomische Griff. Das wirkt nach etwas, das man im Live-Betrieb ohne Angst benutzt.


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Meinl BI5 Bendo Bird Shaker

Pandero de Plena in 10″, 12″ und 14″

Ein echtes Statement im 2026er Programm sind die neuen Pandero de Plena-Modelle. Meinl positioniert sie bewusst mit kulturellem Respekt und orientiert sich an der Tradition der Plena aus Puerto Rico. Gebaut aus Chamchuri-Holz und mit einem warm ansprechenden Kuhfell liefern die Trommeln eine sehr direkte, musikalische Reaktion, die sofort nach „echtem Instrument“ klingt und nicht nach Deko. Dazu kommen verchromte Hardware und J-Hook-Spannschrauben, was das Stimmen präzise und praxisnah macht.

Dass Meinl die klassischen Rollen über die Größen mitdenkt, ist ebenfalls sinnvoll: 10″ als Requinto, 12″ als Punteador und 14″ als Seguidor. Für Ensembles ist es stark, dass jede Größe einzeln erhältlich ist, weil man flexibel kombinieren kann. Pluspunkt aus Anwendersicht: Tasche und Stimmschlüssel sind dabei.

Der Arbeitstier-Block: Meinl Percussion Block Low Pitch (MPE4BK)

Wer regelmäßig Percussion in ein Drumset integriert oder Latin-Grooves spielt, weiß, dass ein Block vor allem zwei Dinge können muss: durchsetzen und nicht nerven. Der neue Low Pitch Block (MPE4BK) punktet genau dort. Der Sound hat diesen typischen „Knock“, der klar im Mix steht, aber ohne scharfe Obertöne oder unangenehmes Klingeln. Für mich ist das der entscheidende Punkt, weil sich solche Sounds dann auch bei Mikrofonierung gut kontrollieren lassen.

Sehr gut gelöst ist auch die Montage: Der Block ist auf drei Seiten mountbar, und die Halterung lässt sich so ausrichten, dass man ihn wirklich ergonomisch neben HiHat oder Ride platzieren kann. Das Material aus hochdichtem PE-Kunststoff wirkt wie gemacht für Tour und Außenjobs. Du kannst den Block indoor, outdoor, im Stadion und im Club benutzen, ohne bei jedem Schlag zusammenzuzucken.


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Meinl MPE4BK Block Low Pitch Black

Gravity Bell (MGB): Dämpfer und Effekt in einem

Die Gravity Bell (MGB) ist eine dieser Ideen, bei denen man sofort merkt, dass sie aus der Praxis kommt. Das Prinzip ist simpel und effektiv: Die schwere Metallglocke sitzt direkt auf Snare oder Floor Tom und dämpft das Fell. Dadurch bekommst du einen komprimierten, kontrollierten Sound, fast wie ein natürlicher Studio-Trick, nur eben mechanisch. Gleichzeitig kannst du die Bell selbst mit Sticks spielen und bekommst zusätzliche Metall-Effekte, die je nach Setup zwischen Industrial, Latin-Accent oder „Trashy Highlight“ liegen können.

Mit rund 1,25 kg ist das Ding kein Spielzeug, sondern ein echtes Gewicht, das auch wirklich Einfluss auf den Kessel nimmt. Für mich ist das ein Tool, das vor allem in modernen Live-Setups spannend ist, in denen man schnell zwischen offenen und gedämpften Sounds wechseln will, ohne ständig am Tuning oder an Dämpfern herumzufummeln.


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Meinl MGB Gravity Bell Black

Gestimmte Salsa Cowbells: C und G für musikalische Klarheit

Mit den gestimmten mountbaren Salsa Cowbells geht Meinl einen Schritt, den viele Drummer im Live-Alltag schätzen: Nicht nur „irgendeine“ Cowbell, sondern ein definierter Ton, der sich besser ins Bandgefüge mischt. Die Modelle SMBC (C-Tuning, 8 1/2″) und SMBG (G-Tuning, 7 1/2″) setzen auf Stahlkonstruktion und einen hellen, durchsetzungsfähigen Ton. Gerade bei Arrangements mit Keyboards, Bläsern oder Percussion-Stacking macht das Sinn, weil der Klang nicht zufällig irgendwo landet, sondern bewusst als Tonhöhe wirkt.

African Style Djembes: PROADJ5-L und PROADJ5-M

Zum Schluss noch etwas für alle, die ein traditionell aufgebautes Instrument suchen. Die Professional African Style Djembes kommen aus einem Stück plantation-grown Mahagoni, sind mit einem handselektierten Ziegenfell bespannt und nutzen das klassische Mali Weave Tuning mit hochwertigem HTP-Seil. Das ist genau die Bauweise, die man erwartet, wenn man den typischen Djembe-Charakter will: definierte Slaps, tragfähige Open Tones und ein Bass, der nicht nur „wummert“, sondern wirklich trägt.

Mein Eindruck: Meinl positioniert diese Djembes nicht als Lifestyle-Deko, sondern als ernstzunehmendes Spielinstrument. Die Verarbeitung wirkt entsprechend, und das Materialkonzept fühlt sich nach langlebiger Alltagstauglichkeit an.


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Meinl PROADJ5-L African Style Djembe Large

Fazit: Meinl Percussion News 2026

Die Meinl Percussion News 2026 wirken auf mich angenehm ausgewogen. Es gibt Produkte, die klar auf musikalische Feinarbeit zielen, etwa die Seed-Shaker, und es gibt Tools, die im Live-Alltag sofort Sinn ergeben, wie Block, Gravity Bell und die gestimmten Cowbells. Dazu kommen mit den Pandero de Plena und den Djembes Instrumente, die kulturell verankert sind und trotzdem modern in Setup und Handling gedacht werden. Wenn Meinl hier genau diese Mischung hält, dann wird 2026 für Percussion-Fans ein Jahr, in dem man nicht nur „neu“, sondern vor allem „nützlich“ einkaufen kann.

Die News im Video

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