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	<title>Motörhead Archive - Drums &amp; Percussion</title>
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	<title>Motörhead Archive - Drums &amp; Percussion</title>
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		<title>Motörheads Herzschlag: Wer waren die Drummer von Motörhead?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lukas Strunck]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Mar 2026 07:00:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[NEWS & STORIES]]></category>
		<category><![CDATA[Drummer]]></category>
		<category><![CDATA[Motörhead]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Foto von Frank Schwichtenberg &#8211; Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, Link Motörhead ohne Schlagzeug? Unvorstellbar. Der Motor der Band wurde von drei am Laufen gehalten – Phil „Philthy Animal“ Taylor, Peter Gill und Mikkey Dee. Jeder Motörhead Dummer brachte seinen eigenen Stil, seine eigene Energie und machte Motörhead zu einer unaufhaltsamen Rockmaschine. Phil „Philthy Animal“ [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.drumsundpercussion.de/stories/motoerheads-herzschlag-wer-waren-die-drummer-von-motoerhead/">Motörheads Herzschlag: Wer waren die Drummer von Motörhead?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.drumsundpercussion.de">Drums &amp; Percussion</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Foto von <a title="User:Huhu Uet" href="//commons.wikimedia.org/wiki/User:Huhu_Uet">Frank Schwichtenberg</a> &#8211; <span class="int-own-work" lang="de">Eigenes Werk</span>, <a title="Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0" href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0">CC BY-SA 3.0</a>, <a href="https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=43037634">Link</a></p>
<p>Motörhead ohne Schlagzeug? Unvorstellbar. Der Motor der Band wurde von drei am Laufen gehalten – Phil „Philthy Animal“ Taylor, Peter Gill und Mikkey Dee. Jeder Motörhead Dummer brachte seinen eigenen Stil, seine eigene Energie und machte Motörhead zu einer unaufhaltsamen Rockmaschine.</p>
<h2>Phil „Philthy Animal“ Taylor – der Pionier der Doublebass</h2>
<p><strong>Philip John Taylor (*21. September 1954 in Chesterfield, England; † 11. November 2015),</strong> besser bekannt als Philthy Animal, kam 1975 zu Motörhead, auf Vorschlag von Gitarrist Eddie Clarke. Kaum war er da, veränderte sich alles. Auf Overkill 1979 zeigte Phil, was Schlagzeug damals leisten konnte: Sein Doublebass-Spiel war schnell, präzise und treibend – für die damalige Zeit ein echter Pionier, der ein Fundament für die kommenden Generationen von Doublebass-Drummern legte.</p>
<p>Zwischen 1979 und 1982 hatte die Band ihre kommerziell erfolgreichste Phase. Die Alben aus dieser Zeit – Overkill, Bomber (beide 1979) und Ace of Spades (1980) – gelten als wegweisend für den Heavy Metal und als Klassiker des Genres. In dieser Phase wurde Phil Taylor zum Herzschlag der Band, jede Show ein wilder Ritt, jede Bassdrum ein prägnanter Puls, der Motörhead unverwechselbar machte. Das originale Line-Up mit Lemmy, Clarke und Taylor gilt für viele Die-Hard-Fans bis heute als das Beste der Bandgeschichte.</p>
<p>Nach Another Perfect Day (1983) verließ er die Band, probierte andere Projekte aus, kehrte aber 1987 wieder zurück – der Motor rief einfach nach ihm. Während der Aufnahmen zum Album March ör Die (1992) musste Lemmy Kilmister ihn jedoch schweren Herzens entlassen, weil Phil trotz mehrfacher Ermahnung zu wenig Engagement zeigte und seine Parts am Schlagzeug auf nachlassendem Niveau spielten. Bis dahin war er ein wahres Kraftpaket, das die Band prägte und die Messlatte für alle künftigen Schlagzeuger hochlegte.</p>
<h4>Live-Tipp</h4>
<p>Wer den Herzschlag von Motörhead wirklich erleben will, sollte sich den Konzertmitschnitt von Overkill beim legendären No Sleep ’Til Hammersmith-Gig anschauen. Hier spielt das originale Line-Up mit Lemmy, Clarke und Phil „Philthy Animal“ Taylor – roher, ungestümer Rock’n’Roll pur, jede Bassdrum ein Donnerschlag, jede Note ein wilder Ritt. Ein absolutes Muss für Die-Hard-Fans und alle, die den Motor der Band live spüren wollen!</p>
<p><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/63bXfm5QexA?si=j8dk2bWxuUICRzCT" width="820" height="462" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"><span data-mce-type="bookmark" style="display: inline-block; width: 0px; overflow: hidden; line-height: 0;" class="mce_SELRES_start">﻿</span></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Peter Gill – der kraftvolle Übergang</h2>
<p><strong>Peter Gill (*9. Juni 1951 in Sheffield, England)</strong> war bereits vor Motörhead ein erfahrener Schlagzeuger, unter anderem bei The Glitter Band und Saxon. 1984 übernahm er den Platz hinter den Kesseln, als Phil gerade eine Pause einlegte. Gill brachte Präzision, Stabilität und rohe Kraft in die Band, ohne die Energie zu verlieren.</p>
<p>Er spielte auf dem Best-of-Album No Remorse und auf dem Studioalbum Orgasmatron (1986) und hielt die Band durch diese Übergangsphase. Nach Differenzen mit Lemmy wurde er wieder durch Taylor ersetzt, doch seine Zeit war wichtig: Er sorgte dafür, dass Motörhead weiterhin kraftvoll und tight klang, während die Band neue Wege ausprobierte.</p>
<h4>Live-Tipp</h4>
<p>Motörhead 1985 als Quartett, mit Pete Gill an den Drums – härter, präziser und absolut unvergesslich. Ein seltener Live-Moment, der zeigt, dass der Motor immer weiterläuft!</p>
<p><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/bTeF6TbJh6Q?si=C31oeZKbJR_v1YDF" width="820" height="462" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Mikkey Dee – die Präzision auf Steroiden</h2>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mikkey Dee (*31. Oktober 1963 in Göteborg, Schweden)</strong> kam 1992 zu Motörhead und brachte das Schlagzeugspiel der Band auf ein neues Level. Präzise, kraftvoll und unermüdlich – Dee konnte jede Show tragen, ohne dass die rohe Energie der Band verloren ging. Über 23 Jahre war er bei Motörhead aktiv und wurde damit der am längsten dienende Schlagzeuger der Band, der ihren Sound entscheidend prägte.</p>
<p>Er spielte von Bastards bis zur letzten Tour 2015 und wurde zum perfekten Abschluss der legendären Reihe von Motörhead-Drummern. Nach Motörhead setzte er seine Karriere bei den Scorpions fort, wo er ebenfalls als treibende Kraft hinter den Kesseln glänzt. Mikkey Dee zeigte eindrucksvoll, wie Technik, Ausdauer und Bühnenpräsenz Hand in Hand gehen, und inspirierte eine neue Generation von Rock-Schlagzeugern.</p>
<h4>Live-Tipp</h4>
<p>Das letzte Line-Up von Motörhead, wieder als Trio mit Mikkey Dee an den Drums, live 2004 in der Düsseldorfer Philipshalle – geballte Rock-Power, die den Motor bis zum letzten Schlag laufen lässt!</p>
<p><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/e40_qAWDWik?si=-UJCIEF3GJ_i8Bc2" width="821" height="462" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Fazit</h2>
<p><strong>Motörheads</strong> <strong>Sound</strong> wäre ohne diese drei Drummer undenkbar gewesen. Phil brachte rohe, ungestüme Energie, Peter saubere Kraft und Stabilität, Mikkey präzisen, unaufhaltsamen Drive. Zusammen machten sie die Band zu einem Motor, der durch die Rockwelt donnerte – laut, wild, unaufhaltsam und für immer legendär. Wer den Herzschlag von Motörhead spüren wollte, musste nur auf die Bühne schauen: Die Drummer hatten alles im Griff.</p>
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		<title>Mikkey Dee: Der ikonische Beat hinter Motörheads Sacrifice</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lukas Strunck]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Sep 2025 07:17:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[NEWS & STORIES]]></category>
		<category><![CDATA[TUTORIALS]]></category>
		<category><![CDATA[Drum Sheet]]></category>
		<category><![CDATA[Mikkey Dee]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Als Motörhead 1995 ihr Album Sacrifice veröffentlichten, stand das Schlagzeug erneut im Zentrum der Band: Mikkey Dee, der bereits auf dem Vorgängeralbum Bastards sowie auf einzelnen Tracks von March or Die gespielt hatte, verlieh der Gruppe mehr Präzision und Durchschlagskraft. Ich erkläre euch, was den Beat so besonders macht und wie der Drumsound das Album [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p data-start="141" data-end="893">Als Motörhead 1995 ihr Album <strong>Sacrifice</strong> veröffentlichten, stand das Schlagzeug erneut im Zentrum der Band: <strong>Mikkey Dee,</strong> der bereits auf dem Vorgängeralbum Bastards sowie auf einzelnen Tracks von March or Die gespielt hatte, verlieh der Gruppe mehr Präzision und Durchschlagskraft. Ich erkläre euch, was den Beat so besonders macht und wie der <strong>Drumsound</strong> das Album prägte.</p>
<p data-start="141" data-end="893">Schon der Titeltrack verdeutlicht, wie konsequent Dee das Tempo diktiert. Sein Schlagzeugspiel fungiert nicht nur als Begleitung, sondern als treibende Kraft. Dee spielt sein Ride-Becken mit klarem Ping, lautem Glockensound und präzise gesetzter Kuppe, das <strong>Ostinato</strong> bleibt durchgehend erhalten. Die <strong>Snare</strong> bleibt knapp und trocken im Grundmuster, während auf der <strong>Bassdrum</strong> die 16tel im 4/4 konstant durchlaufen und zusammen mit dem Ride die Aggression des Stücks tragen.</p>
<p data-start="141" data-end="893"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3507" src="https://www.drumsundpercussion.de/wp-content/uploads/2025/09/Mickey_Dee_Sacrifice_Sheet.jpg" alt="Mickey Dee Sacrififice" width="826" height="403" srcset="https://www.drumsundpercussion.de/wp-content/uploads/2025/09/Mickey_Dee_Sacrifice_Sheet.jpg 820w, https://www.drumsundpercussion.de/wp-content/uploads/2025/09/Mickey_Dee_Sacrifice_Sheet-300x146.jpg 300w, https://www.drumsundpercussion.de/wp-content/uploads/2025/09/Mickey_Dee_Sacrifice_Sheet-768x375.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 826px) 100vw, 826px" /></p>
<h2 data-start="895" data-end="924">Produktion und Drumsound</h2>
<p data-start="925" data-end="1442">Produzent Howard Benson und Toningenieur Ryan Dorn entschieden sich bewusst für einen <strong>natürlichen Sound</strong>, der Dees Spiel unverfälscht einfängt. Die <strong>Toms</strong> sind knapp mikrofoniert und frei von Hall, wodurch ein unmittelbares, lebendiges Klangbild entsteht. So entstand ein zeitloser <strong>Drumsound</strong>, der selbst nach 30 Jahren noch kraftvoll und überzeugend klingt. Dees Fills strukturieren die Songs, markieren Übergänge und setzen gezielte Akzente. Sein Spiel ist dicht und kontrolliert.</p>
<h2 data-start="1444" data-end="1484">Bedeutung für die Band</h2>
<p data-start="1485" data-end="2449">Im Rückblick gilt <strong>Sacrifice</strong> als ein Album, das <strong>Motörheads</strong> Klangbild, damals noch als Quartett, modernisierte, ohne den Kern der Band zu verändern. <strong>Lemmys</strong> Gesang und Bass blieben unverkennbar, Phil Campbells Gitarre sorgte gemeinsam mit Michael „Mick“ Burston, bekannt als Würzel, für den vertrauten Druck – doch es war das <strong>Schlagzeug</strong>, das die Musik straffer und prägnanter machte. Gerade bei diesem Song wird deutlich, dass Dees Können und der präzise, druckvolle <strong>Drumsound</strong> einen Groove erzeugen, der als prägendes Element des Stücks gilt und den legendären <strong>Motörhead</strong>&#8211;<strong>Sound</strong> für das kommende Jahrtausend festschreibt.</p>
<h1 data-start="1485" data-end="2449">Mein Live-Tipp</h1>
<p data-start="1485" data-end="2449">Als YouTube-Tipp sei die Aufnahme des legendären Konzerts in der damaligen Philips Halle in <strong>Düsseldorf</strong> am 7. Dezember 2004 genannt. In dieser Version integrierte Mikkey Dee ein ausgedehntes Drumsolo. Ich war damals im Publikum – und der Sound, die physische Präsenz und vor allem Dees Spiel haben mich nachhaltig begeistert und inspiriert.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/d9Si19cQMRM?si=PG-gTkTHo7xD3J0Z" width="820" height="440" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
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