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	<title>Premier Drums Archive - Drums &amp; Percussion</title>
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		<title>Premier Resonator im Live-Check: Was taugt das Vintage-Set heute noch?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian Köhler]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Oct 2025 07:47:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Acoustic Drums]]></category>
		<category><![CDATA[Vintage]]></category>
		<category><![CDATA[Alles auf Zucker]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Neulich war ich bei der Band Alles auf Zucker im Westerwald. Ehrlicher Hard-Rock mit viel Energie und ein Schlagzeug, das optisch wie klanglich sofort Aufmerksamkeit zog: Ein Premier Resonator mit großen Kesseln (14&#8243;x10&#8243;, 16&#8243;x16&#8243;, 24&#8243;x14&#8243;), was heutzutage durchaus Seltenheitswert besitzt. Nach dem Konzert habe ich mit Valentin, dem Drummer der Band, gesprochen. Er hat mich [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.drumsundpercussion.de/drums/acoustic-drums/premier-resonator-im-live-check-was-taugt-das-vintage-set-heute-noch/">Premier Resonator im Live-Check: Was taugt das Vintage-Set heute noch?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.drumsundpercussion.de">Drums &amp; Percussion</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Neulich war ich bei der Band <a href="https://www.instagram.com/allesaufzuckerband/"><strong>Alles auf Zucker</strong></a> im Westerwald. Ehrlicher <strong>Hard-Rock</strong> mit viel Energie und ein <strong>Schlagzeug</strong>, das optisch wie klanglich sofort Aufmerksamkeit zog: Ein <strong>Premier Resonator</strong> mit großen Kesseln (14&#8243;x10&#8243;, 16&#8243;x16&#8243;, 24&#8243;x14&#8243;), was heutzutage durchaus <strong>Seltenheitswert</strong> besitzt. Nach dem Konzert habe ich mit <strong>Valentin</strong>, dem <strong>Drummer</strong> der Band, gesprochen. Er hat mich durchs Setup geführt und ich konnte mir den Live-Sound aus nächster Nähe anhören und das Kit spielen. Ergebnis vorweg: Das <strong>Resonator</strong> ist mehr als ein Sammlerstück. Es ist ein interessantes Arbeitsgerät, das 2025 im Kontext noch viel Sinn macht, wenn man weiß, was man will.</p>
<h2>Spielgefühl: Brachial mit Leichtigkeit</h2>
<p>Wenn man das Set selber spielt, versteht man sofort, was Valentin meint: „Durch die <strong>großen Kessel</strong> und den tiefen, <strong>trockenen</strong> <strong>Sound</strong> hat man etwas sehr Brachiales und trotzdem steckt eine gewisse <strong>Leichtigkeit</strong> drin, weil das Set selbst bei leiser Spielweise den Raum füllt und man sich einfach sicher fühlt.&#8220;</p>
<p>Der Rebound ist, logisch, geringer als bei kompakteren Maßen, besonders spürbar bei der<strong> 24&#8243;x14&#8243; Bass Drum.</strong> Wer auf den Toms viel Rebound für filigrane Patterns braucht, muss technisch etwas mehr arbeiten. Wer hingegen <strong>Druck</strong>, <strong>Attack</strong> und diese<strong> 70s/80s</strong>-Autorität sucht, fühlt sich sofort zuhause.</p>
<p><span class="fancy-underline"><strong>Aufbau/Transport:</strong> </span>Valentin hat viel probiert und kommt zu einem klaren Setup-Tipp: Die <strong>Hängetom</strong> klingt am besten auf einem<strong> separaten Tom-/Beckenständer</strong>. Auf einem Snareständer geht „viel vom Sound verloren“, am BD-Tomhalter wirkt sie „starr“. Das passt zur Zeit, in der das Set entstand: Keine freischwingenden Aufhängungen, Hardware noch deutlich massiver. Gummifüße an BD und Floor Tom? Fehlen, stört aber in der Praxis nicht.</p>
<h2>Live-Sound: Premier Resonator</h2>
<p>Der Bühnen-Eindruck war zweigeteilt, und das im besten Sinne. Im <strong>Rock-Kontext</strong> drückt das Set nach vorn: Viel <strong>Attack</strong>, klare Konturen, sehr gut ortbar im Band-Mix. Überraschend war, wie sensibel es in (den wenigen) leiseren Momenten reagiert. Valentin erzählt von einem spontanen Auftritt mit Akustikgitarre und Soul-Vocals, bei dem er die Vorband mit seinem Drumset unterstützte:</p>
<blockquote><p>„Obwohl es ein riesiges Rock-Set ist, fügte es sich perfekt ein und übertönte nichts.“</p></blockquote>
<p>Genau da liegt die Qualität: trocken, schnell, deutlich, aber nicht zwangsläufig laut. Die Dynamik lässt sich durchaus gut dosieren.</p>
<h2>Felle und Stimmen: Klassische Rezepte funktionieren am besten</h2>
<p><span class="fancy-underline"><strong>Bassdrum:</strong> </span>Remo <strong>Powerstroke 3 Clear,</strong> das klassisches Rezept mit dem klassischen Ergebnis. Mit <strong>Evans EMAD</strong> wurde der Sound zwar fett, „aber hebt sich nicht mehr aus der Masse ab.“</p>
<p><span class="fancy-underline"><strong>Toms:</strong> </span>Emperor Clear (moderner, trockener) oder <strong>Controlled Sound Clear</strong> (der „perfekte 70s/80s-Hard-Rock-Ton“). Beides funktioniert, je nach Band/Setlist.</p>
<p><span class="fancy-underline"><strong>Stimmverhalten:</strong> </span>Die BD-<strong>Flügelschrauben</strong> sind anfangs ungewohnt, aber „hat man den Dreh raus kombiniert die <strong>Premier Bass Drum</strong> Punch und gute Spielbarkeit trotz des großen Formats. Die <strong>Toms</strong> sind einfach zu stimmen, <strong>Moongel</strong> &amp; Co. bleiben meist in der Tasche. Selbst die klassischen <strong>Innendämpfer</strong> braucht Valentin kaum. Die Vintage <strong>Gußspannreifen</strong>, die optisch viel hergeben, sorgen zudem für gute Stimmstabilität, auch nach heutigen Maßstäben. Praktisch: Wie bei <strong>Sonor</strong> gibt’s <strong>Schlitzschrauben, </strong>die <strong>Sonor-Stimmschlüssel</strong> passen also.</p>
<h2>Rar, liebevoll gebaut und klanglich eigen</h2>
<p>Das Besondere steckt im Namen: <strong>Resonator</strong>. Im Kessel sitzt ein herausnehmbares <strong>Inlay</strong>, das alle Schrauben verdeckt. Die Luft gleitet ohne Hindernis durch den Kessel, daraus entsteht dieser spezielle Sound, doch dazu gleich mehr. Valentin mag auch den Seltenheitswert: Im Vergleich zu <strong>Ludwig</strong> oder <strong>Sonor</strong> sieht man Premier Resonator deutlich seltener.</p>
<blockquote><p>„Der Bauaufwand ist enorm, so etwas würde man heute in Serienfertigung kaum mehr sehen.“</p></blockquote>
<p>Musikalisch passt es für <strong>Alles auf Zucker</strong> (Classic Hardrock/Metal, u. a. AC/DC, Led Zeppelin, Motörhead, Metallica) perfekt – „<strong><em>und würde im Pop/Indierock wahrscheinlich erst recht positiv auffallen.“</em></strong></p>
<h2>Premier Resonator im Überblick</h2>
<h4><span class="fancy-underline"><strong>Baujahre</strong></span></h4>
<p>Das <strong>Premier Resonator</strong> wurdein der späten 1970er-Ära entwickelt und dann <strong>1980</strong> auf den Markt gebracht. Es war Premiers Versuch, einen besonders projizierenden, kontrollierten Studios- und Livesound zu liefern, in einer Zeit, in der große Kessel und trockene, definierte Töne gefragt waren.</p>
<h4><span class="fancy-underline"><strong>Konstruktion</strong></span></h4>
<p>Das Alleinstellungsmerkmal ist die <strong>Doppelschalen</strong>-Idee:</p>
<ul>
<li class="bullet-checkmark"><strong>Außenschale:</strong> Trägt Lugs/Hardware, gefertigt aus Birke.</li>
<li class="bullet-checkmark"><strong>Innenschale/Resonator-Liner:</strong> Dünne, glatte Innenhaut, die die Kesselinnenseite unterbrechungsfrei macht (keine Stege, keine Schraubendurchbrüche).</li>
</ul>
<h4><span class="fancy-underline"><strong>Ziel</strong></span></h4>
<p>Projektion, Konsistenz und hohe Lautstärke. Es handelte sich beim äußeren Kessel um 4 mm starkes <strong>Birkenholz</strong> an dessen Rand ein ca. 2 cm breiter <strong>Ring</strong> angeleimt ist. Dadurch kann der zweite, innere Kessel aus sogenanntem <strong>Fliegerholz</strong> (biegsam u. stabil) eingesetzt werden, welcher ohne zusätzliche Fixierung und nur durch die eigene Spannung gehalten wird. Die <strong>Innenhaut</strong> wirkt wie ein akustischer <strong>Leitkanal</strong>, der den Luftstrom in der Trommel bündelt und unerwünschte Turbulenzen minimieren soll. Theoretisch könnte man besagten inneren Kessel sogar komplett <strong>herausnehmen</strong> und hätte dann nochmal ein völlig neues Konzept, mit einem <strong>Kessel</strong>, der etwas klassischer klingt.</p>
<h4><span class="fancy-underline"><strong>Sound</strong></span></h4>
<p>Trocken, fokussiert, laut mit markantem <strong>Attack</strong> und sehr klaren Konturen. Das Set lässt sich tief stimmen, ohne zu matschen, und hoch, ohne zu schreien. Genau das macht den Resonator-Soundaus: Kontrollierte Energie. Eine Ästhetik, die von Hard-Rock bis Indie-Pop funktioniert, sofern man auf <strong>Definition</strong> setzt.</p>
<h2>Lohnt sich das heute noch?</h2>
<p>Ja, wenn man genau das sucht. Wer maximale <strong>Vielseitigkeit</strong>, superleichten Rebound und moderne Free-Float-Komfortzonen erwartet, greift eher zu aktuellen Serien. Wer aber charakterstarken <strong>Vintage-Punch,</strong> <strong>trockene</strong> <strong>Charakteristik</strong> und einen klaren, projizierenden Ton will, bekommt mit dem <strong>Premier Resonator</strong> ein unverwechselbares Arbeitsgerät. Live hat mich das Set – gerade in Kombination mit den klassischen Fellrezepten – überzeugt: druckvoll, sofort im Mix, aber feinfühlig dosierbar. Und ja: Es ist ein <strong>Hingucker</strong>.</p>
<h2>Kurz und Knapp</h2>
<ul>
<li class="bullet-checkmark"><strong>Tom-Mounting:</strong> Separater Tom-/Beckenständer bringt hörbar mehr Offenheit als Snarekorb oder BD-Tomhalter.</li>
<li class="bullet-checkmark"><strong>Felle:</strong> BD Powerstroke 3 Clear; Toms Emperor Clear (moderner/trockener) oder CS Clear (authentischer 70s/80s-Biss).</li>
<li class="bullet-checkmark"><strong>Tuning:</strong> BD-Flügelschrauben brauchen Gefühl, belohnen mit Punch; Gußspannreifen sorgen für Stimmstabilität.</li>
<li class="bullet-checkmark"><strong>Einsatz:</strong> Von Classic-Rock/Metal bis Punk, Indie, Pop. Funktioniert alles, wenn man Dynamik und Dämpfung im Blick behält.</li>
</ul>
<p><span class="fancy-underline"><strong>Fazit des Abends:</strong> </span>Das <strong>Premier Resonator</strong> ist kein nostalgisches Möbelstück, es ist ein charakterfestes Werkzeug. In den richtigen Händen (und mit den richtigen Fellen) liefert es eine <strong>Performance</strong>, die sich optisch und natürlich klanglich heutzutage keineswegs hinter modernen Sets verstecken muss &#8211; im Gegenteil.</p>
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<p><strong>Fotos: Simon Becker</strong><br />
<strong>Instagram: s1mon_be</strong></p>
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