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	<title>Roland V31 Archive - Drums &amp; Percussion</title>
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		<title>Test: Roland V31 &#8211; Was können die neuen Roland V-Drums?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Max Vogtel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Nov 2025 12:05:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[E-Drums]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute habe ich meinen ausführlichen Test mit drei Soundbeispielen von meinen Kit-Favoriten zum neuen Roland TD-313/316 und VAD316 für Euch. Ich habe das Roland TD-50 jahrelang gespielt, das TD-17 und TD-27 testen und auch mit dem neuen V-71 Modul viele Erfahrung machen können. Dementsprechend war meine Erwartungshaltung hoch, aber die 31er Generation hat mich gleich [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Heute habe ich meinen ausführlichen Test mit drei Soundbeispielen von meinen Kit-Favoriten zum neuen <strong>Roland TD-313/316</strong> und <strong>VAD316</strong> für Euch.</p>
<p>Ich habe das <strong>Roland TD-50</strong> jahrelang gespielt, das <strong>TD-17</strong> und <strong>TD-27</strong> testen und auch mit dem neuen <strong>V-71 Modul</strong> viele Erfahrung machen können. Dementsprechend war meine Erwartungshaltung hoch, aber die 31er Generation hat mich gleich in mehreren Disziplinen positiv überrascht. Es ist ein sehr gut durchdachtes Einsteiger-/Mittelklasse-Kit, dass viel von seinen größeren Kollegen, dem <strong>TD-51</strong> und <strong>TD-71</strong> abbekommen hat. Dabei ist es aber nicht viel teurer als das Vorgängermodell, das <strong>Roland TD-17</strong> E-Drum Set.</p>
<h2>Modul &amp; Sounds: Das neue V31 Soundmodul</h2>
<p>Das Herzstück des Sets ist das V31-Modul, dass die gleiche Sound-Engine nutzt wie das High-End-Modul V71. Das bedeutet konkret: Mehrere Multi-Layer-Samples, eine sehr nuancierte Dynamik und eine klanglich dichte Soundbibliothek mit über 1.000 Instrumenten. Außerdem stehen 200 Drum-Kits zur Verfügung (inklusive User-Kits). Diese Tiefe und Flexibilität ist etwas, das ich sonst vor allem von sehr teuren Modulen kenne, aber hier auch endlich auf einem kompakteren, günstigeren Kit angeboten wird.</p>
<h3></h3>
<p>&nbsp;</p>
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<p>&nbsp;</p>
<h3>Effekte &amp; Mixing</h3>
<p>Das Modul bietet einen beeindruckenden Effekt-Block: <strong>4 Bus-Effekt-Systeme</strong>, <strong>94 Effektarten</strong>, <strong>darunter Reverb</strong>,<strong> Room Resonance</strong>, <strong>Overhead-Mic-Sim</strong> und sogar <strong>Side-Chain Funktionen</strong>. Dazu kommen <strong>Master-Kompressor</strong> und &#8211;<strong>EQ</strong>, was dafür sorgt, dass das Modul schon vor jedem Tonmeister perfekt für die nächste Demoaufnahme klingt.</p>
<h3>Konnektivität &amp; Workflow</h3>
<p>Ein großer Fortschritt ist die <strong>USB-C Schnittstelle</strong> für <strong>Mehrkanal-Audio + MIDI</strong>, was das 31er Modul sehr kompatibel mit DAWs macht. Zudem gibt es <strong>Bluetooth-Audio</strong>, um z. B. Backing-Tracks vom Handy zu streamen, sowie <strong>WLAN</strong>, sodass man direkt aus dem Modul auf die <strong>Roland Cloud</strong> zugreifen kann. Über die Roland-Cloud lassen sich neue Sounds, Kits und Erweiterungen herunterladen, was ein wirkliches Plus in Sachen Flexibilität und Zukunftssicherheit ist.</p>
<h3>Coaching &amp; Trainingstools</h3>
<p>Das Modul hat einen <strong>Coach-Modus</strong> mit mehreren Tools: <strong>Phrase Trainer</strong>, <strong>Trefferanzeige</strong> und sogar Zugang zu <strong>Melodics-Lektionen</strong> speziell für <strong>V-Drums</strong>. Für einen fortgeschrittenen Spieler ist das sicher kein Muss, aber für <strong>Übung</strong>, <strong>Timing</strong>, <strong>Dynamik</strong> oder das Einüben neuer Patterns ist es sehr nützlich. Und es gibt einen SD-Karten-Slot, um Songs (WAV oder MP3) zu laden, sowie Aufnahmefunktionen mit Export auf die SD-Karte.</p>
<h3>Erweiterbarkeit</h3>
<p>Ein weiteres Highlight: man kann auf dem Modul ein zusätzliches digitales Pad anschließen, für das es einen separaten Eingang gibt. Außerdem wird ein gratis Zugang für sechs Monate Roland Cloud Ultimate mitgeliefert. Ein wirklich attraktives Paket für den Einstieg samt Ausbau-Optionen.</p>
<h2>Hardware &amp; Pads</h2>
<p>Die Pads sind bei den TD-Modellen schlicht gehalten und ein gutes Stück kleiner, als bei dem &#8211; in meinen Augen &#8211; gut vergleichbaren TD-17 E-Drum Set. Das <strong>PDX-12</strong> Snare Pad ist 12&#8243; groß und damit völlig ausreichend, die <strong>PD-8H</strong> Rack-Toms 8&#8243; und die <strong>PD-10H</strong> Floor-Tom 10&#8243; groß. Sie erinnern ein bisschen an das TD-07 Pad Set. Aber den Anschlag und die Dynamik geben sie besser an das Modul weiter. Dafür sorgen die neuen <strong>Offset-Sensoren</strong>, mit denen die Pads neu ausgestattet worden sind. Die neuen Gummiränder sorgen für leisere X-Sticks und Rimschläge. Das Rebound-Verhalten ist durch die gleichgebliebenen Mesh-Heads unverändert gut, dass es da keine Revolution bedarf.</p>
<p>Das <strong>KD-10 Kick Pad</strong> wirkt robust, bietet ein gutes akustisches Rebound-Gefühl und ist relativ leise im Raum – ideal, wenn man in einer Wohnung übt. Mir ist aufgefallen, dass das Triggerverhalten am besten in der Mitte für ein Einzelpedal funktioniert. Bei Doppelpedalen ist die Kick etwas leise, trotzdem wird jeder Schlag erfasst.</p>
<p>Egal ob man mit dem 313 eine kompakte Kombination aus<strong> CY-5 10&#8243; Crash Pad</strong> + <strong>FD-9 Pedal</strong> wählt oder sich für das 316 mit Hi Hat Stativ (nicht im Lieferumfang enthalten) und einem<strong> VH-10 Hi Hat Pad</strong> entscheidet;<br />
Man hat immer ein das Gefühl mit sehr wertigen Komponennten zu spielen. Natürlich ist die Variante mit dem VH-10 Pad und einer mechanischen Hi Hat viel näher an einem akustischen Schlagzeug dran, was ich auch definitv empfehlen würde. Hier lohnt sich der Aufpreis. Als Becken Pads gibt es bei dem <strong>TD-313</strong> das <strong>CY-12C-T 12&#8243; Crash Pad</strong> und das <strong>CY-14R-T 14&#8243; Ride Pad</strong>. Beide Becken bieten ein überraschend differenziertes Spielgefühl für ein Kit in dieser Klasse: Choke funktioniert gut, die Zonen lassen sich gut nutzen, und die Pads wirken nicht billig.</p>
<p>Bei dem <strong>VAD-316</strong> Set ist ein <strong>PDA-120LS </strong>12&#8243; Snare Pad, zwei <strong>PDA-100L </strong>10&#8243; Tom Pad<strong>s</strong>, ein <strong>PDA-120L</strong> 12&#8243; Floor Tom Pad und eine <strong>KD-18</strong> 18&#8243; Bassdrum dabei. Außerdem sind 2 Crashes, das <strong>CY-12C-T</strong> 12&#8243; und das <strong>CY-14R-T</strong> 14&#8243; Crash Pad und ein <strong>CY-16R-T</strong> 16&#8243; Ride Pad im Lieferumfang enthalten.</p>
<h2>Schwächen &amp; Einschränkungen</h2>
<p>Natürlich ist nicht alles perfekt, und es gibt ein paar Trade-offs:</p>
<ul>
<li class="bullet-arrow">Erweiterungslimit: Obwohl es AUX- und CRASH-2-Trigger-Eingänge gibt, ist das Rack mit MDS-Compact etwas beschränkt, was das Hinzufügen vieler zusätzlicher Pads angeht.</li>
<li class="bullet-arrow">Zukunft der Software: Der <strong>V31 Editor</strong> und die <strong>V-Drums Play App</strong> sollen Ende 2025 verfügbar sein, sind also derzeit (noch) nicht nutzbar.</li>
<li class="bullet-arrow">Kein Kick-Pedal / Hocker im Set: Typisch für Roland ist, dass du für ein komplettes Setup noch in Pedal und Hocker zusätzlich investieren musst.</li>
</ul>
<h2>Fazit &amp; Empfehlung</h2>
<p>Insgesamt ist die <strong>31er Generation</strong> von Roland für mich ein hervorragendes Paket:</p>
<ul>
<li class="bullet-star">Es vereint viele High-End-Technologien (<strong>V71-Engine</strong>, Multi-Samples, <strong>Effekte</strong>) in einem kompakten und erschwinglichen Set.</li>
<li class="bullet-star">Man bekommt große klangliche Qualität, aber nicht übertriebene Kosten oder unnötige Überdimensionierung.</li>
<li class="bullet-star">Durch die gute Aufrüstbarkeit (1 x Digital-Pad, <strong>Roland Cloud</strong>) bietet das Set auch langfristiges Potenzial.</li>
<li class="bullet-star">Für den Einsatz in Wohnung, Studio oder Übungsraum ist es sehr gut geeignet: Leise, platzsparend, aber dennoch expressiv.</li>
<li class="bullet-star">Für den <strong>Live-Einsatz</strong> gibt es die <strong>VAD</strong> <strong>Variante</strong>; das VAD-316 mit tieferen und größeren Pads.</li>
</ul>
<p>Deswegen meine Empfehlung: Absolut kaufen, wenn Du ein modernes, voll ausgestattetes, aber nicht überteuertes E-Drum-Kit suchst, das sowohl für Übung als auch Recording taugt und Raum für Zukunft bietet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.drumsundpercussion.de/tests/roland-v31-was-koennen-die-neuen-roland-v-drums/">Test: Roland V31 &#8211; Was können die neuen Roland V-Drums?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.drumsundpercussion.de">Drums &amp; Percussion</a>.</p>
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