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	<title>The Pogues Drummer Archive - Drums &amp; Percussion</title>
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	<title>The Pogues Drummer Archive - Drums &amp; Percussion</title>
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		<title>The Pogues: Drummer Andrew Ranken ist gestorben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian Köhler]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Feb 2026 05:00:30 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>The Pogues</strong> haben ab Anfang der <strong>1980er</strong> etwas geschafft, das damals kaum zusammenpasste: traditionelle irische und <strong>keltische Musik</strong> mit der Energie, Direktheit und Lautstärke von Punk. Das klang nicht geschniegelt, sondern nach Kneipe, Straße und Bühne in einem. Und genau dafür braucht es am Schlagzeug jemanden, der gleichzeitig antreibt und Platz lässt. <strong>Andrew Ranken</strong> war in dieser Rolle mehr als „nur“ der <strong>Drummer</strong>: Er war ein Motor, der die wilden Tempi zusammenhielt und die vielen Offbeats, Jigs, Shuffles und Marsch-Grooves so stabil machte, dass Fiddle,<strong> Tin Whistle</strong> und <strong>Akkordeon</strong> darüber freidrehen konnten.</p>
<h2>Die wichtigsten Stationen: Von 1983 bis zur Reunion</h2>
<p><strong>Ranken</strong>, geboren am 13. November 1953, stieß 1983 zur Band und prägte danach über Jahre hinweg den<strong> Live-Sound</strong> und die Studioarbeit der <strong>Pogues</strong>.</p>
<p>In der klassischen Phase ist sein Spiel auf den zentralen Veröffentlichungen der Band zu hören, also genau in der Zeit, in der <strong>The Pogues</strong> von einem Szene-Phänomen zu einer internationalen Referenz für rauen, modernen Folk wurden. Auch bei späteren Pogues-Kapiteln war Ranken dabei, unter <strong>anderem</strong> während der Reunion-Jahre bis 2014.</p>
<h2>Sein Stil: Druck, Tanzbarkeit und ein unaufgeregtes Zeitgefühl</h2>
<p>Was <strong>Ranken</strong> auszeichnete, war weniger „Drummer-Show“ als Song-Dienst. Er spielte nicht über den Tracks, sondern in ihnen. Viele <strong>Pogues-Songs</strong> funktionieren wie beschleunigte Traditionals: Der <strong>Groove</strong> muss nach vorne gehen, aber nicht unkontrolliert werden. Ranken löste das mit einem sehr physischen, klar artikulierten <strong>Backbeat</strong> und einem Timing, das eher „tanzbar“ als „<strong>metronomisch</strong>“ wirkt.</p>
<p>Gerade im <strong>Zusammenspiel</strong> mit Bass und Banjo oder Mandoline entsteht dadurch dieser typische Pogues-Push: nicht geschniegelt, aber erstaunlich präzise, wenn man genauer hinhört. Ein Stil, der für viele <strong>Drummer</strong> bis heute ein Lehrstück ist, weil er zeigt, wie viel Autorität man ohne Virtuosen-Posen haben kann.</p>
<h2>Abschied ohne Pathos, aber mit Wirkung</h2>
<p>Dass die Band seinen Tod öffentlich machte, unterstreicht, wie zentral er für die Geschichte der <strong>Pogues</strong> war.</p>
<p><strong>Andrew Ranken</strong> hinterlässt keinen Mythos, der künstlich vergrößert werden müsste. Sein <strong>Vermächtnis</strong> steckt in Aufnahmen, die bis heute funktionieren, weil sie eine seltene Mischung aus Tradition und Krawall so selbstverständlich klingen lassen, als hätte es diese Verbindung schon immer gegeben.</p>
<h2>The Pogues in Kurzform: Warum diese Band bleibt</h2>
<p>Wer heute von <strong>„Celtic Punk“</strong> spricht, kommt an <strong>The Pogues</strong> nicht vorbei. Die Band hat traditionelle Musik nicht museal behandelt, sondern als <strong>Gegenwartsmaterial</strong> verstanden. <strong>Ranken</strong> war einer derjenigen, die dieses Konzept auf den Boden gebracht haben: mit einem <strong>Drumming</strong>, das gleichzeitig grob genug für Punk und fein genug für Folk war.</p>
<p><a class="button success" href="http://www.pogues.com/">Weitere Infos </a></p>
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