Fame Hybrid Pro vs. Fame Hybrid Pro XT – Wo liegen die Unterschiede?

Fame Hybrid Pro vs. Fame Hybrid Pro XT

Mit dem Hybrid Pro hat Fame bereits ein spannendes Soundmodul für Drummer vorgestellt, die ihr E-Drum- oder Akustikset um hochwertige Samples, flexible Trigger-Möglichkeiten und eine offene Soundarchitektur erweitern möchten. Gerade für Hybrid-Setups, eigene Sounds und Live-Anwendungen war das Modul von Anfang an interessant, weil es nicht nur fertige Drumkits liefert, sondern auch eigene WAVSamples und Multi-Layer-Sounds erlaubt.

Mit dem Fame Hybrid Pro XT geht Music Store einen deutlichen Schritt weiter. Mehr Speicher, mehr Trigger-Kanäle, mehr Direct-Outs, ein größeres Display, zusätzliche Bedienelemente und eine Tablet-App machen das XT nicht einfach nur zum Nachfolger, sondern zur klar ausgebauten Version des ursprünglichen Hybrid Pro. Besonders für Drummer, die mit größeren Setups, Playbacks, eigenen Samples oder getrennten Ausgangssignalen arbeiten, wird das Update dadurch interessant.

Doch lohnt sich der Umstieg wirklich? Und reicht das ursprüngliche Hybrid Pro vielleicht sogar völlig aus? Genau darum geht es in diesem Vergleich: Wir schauen uns die wichtigsten Unterschiede an und klären, welches Modul für welchen Einsatzbereich die bessere Wahl ist.

Kurzinfo auf einen Blick

Das Fame Hybrid Pro und das Fame Hybrid Pro XT verfolgen dieselbe Grundidee: hochwertige Multi-Layer-Sounds, offene Soundarchitektur und flexible Einsatzmöglichkeiten für E-Drum- und Hybrid-Setups. Das XT ist jedoch die deutlich erweiterte Version mit mehr Speicher, mehr Sounds, mehr Trigger-Eingängen, zusätzlichen Direct-Outs, größerem Display und App-Steuerung. Wer ein kompaktes, solides Modul für klassische Hybrid-Anwendungen sucht, ist mit dem Hybrid Pro gut bedient. Wer mehr Anschlüsse, komfortablere Bedienung und größere Reserven für Live, Studio und eigene Samples braucht, sollte zum Hybrid Pro XT greifen.

 

Die wichtigsten Unterschiede auf einen Blick

Modell Fame Hybrid Pro Fame Hybrid Pro XT
Speicher 4 GB Flashspeicher 32 GB interner Speicher/SD-Card
Sounds ca. 400 Multi-Layer Sounds über 500 Multi-Layer Sounds
Soundpaket Simon Phillips & Marco Minnemann Simon Phillips + Add-On-Pakete
Kits 100 Speicherplätze, davon 40 bestückt 100 Kits, 80 Preset / 20 User
Trigger-Channels 12 Trigger-Channels 15 Trigger-Channels
DirectOuts 4 Direct-Outs 6 Direct-Outs
Bedienung klassisches Bedienkonzept größeres Display, 3 Data-Regler
App-Steuerung nein Tablet Remote App
Speicherzugriff USB / Editor seitlich entnehmbare SD-Karte + Editor
Zielgruppe Hybrid-Setup, Trigger-Erweiterung größere E-Drum-/Hybrid-Setups, Live/Studio

Kurz gesagt: Das Fame Hybrid Pro XT ist nicht nur ein leicht überarbeitetes Hybrid Pro, sondern die deutlich modernisierte Version mit mehr Speicher, mehr Eingängen, mehr Ausgängen, größerem Bedienkomfort und App-Steuerung. Das ursprüngliche Fame Hybrid Pro bleibt dagegen ein starkes Hybrid- und Trigger-Modul für Drummer, die vor allem hochwertige Multi-Layer-Sounds, offene Soundarchitektur und solide Live-Routing-Möglichkeiten suchen.

Das ursprüngliche Fame Hybrid Pro bietet 4 GB Flashspeicher, 12 Trigger-Channels, vier Direct-Outs, offene Soundarchitektur, Software Editor, Line In, Kopfhörerausgang, MIDI In/Out, Metronom und Songplayer. Dazu kommen laut Produktseite rund 400 Multi-Layer-Sounds aus 12.500 Einzelsamples, aufgenommen von Simon Phillips und Marco Minnemann.

Das Fame Hybrid Pro XT geht in fast allen relevanten Punkten weiter: 32 GB Speicher, über 500 Multi-Layer-Sounds, 15 Trigger-Channels, sechs Direct-Outs, App-Steuerung, 44,1 kHz Sampling Rate, 3-Band-EQ, Effekte, Songplayer, Metronom, Add-On-Pakete und eine seitlich entnehmbare SD-Karte.

Speicher: 4 GB gegen 32 GB

Der offensichtlichste Unterschied ist der Speicher. Das ältere Hybrid Pro arbeitet mit 4 GB Flashspeicher. Das reicht für eigene Samples, Loops und Backingtracks, ist aber im Vergleich zum XT deutlich begrenzter.


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Fame Hybrid Pro Sound Modul

Das Hybrid Pro XT bietet 32 GB Speicher auf einer seitlich entnehmbaren SD-Karte. Das ist gerade für Drummer interessant, die viel mit eigenen WAV-Samples, Playbacks, Setlisten, Loops oder Multi-Layer-Sounds arbeiten. Der praktische Vorteil: Beim XT muss das Modul nicht geöffnet werden, um an die Speicherkarte zu kommen.

Praxiswert:
Für gelegentliche eigene Samples reicht das Hybrid Pro. Wer aber mehrere Bands, Shows, Soundpakete oder umfangreiche eigene Libraries verwalten möchte, fährt mit dem XT deutlich entspannter.

Sounds: Mehr Auswahl beim XT

Das Fame Hybrid Pro kommt als Simon Phillips & Marco Minnemann Edition und bietet ca. 400 exklusive Multi-Layer-Sounds aus 12.500 Einzelsamples. Einige Sounds bestehen laut Produktbeschreibung aus bis zu 128 Einzel-Layern, wodurch sich bei unterschiedlicher Anschlagstärke nicht nur die Lautstärke, sondern auch Klangbild und Frequenz verändern.

Das Hybrid Pro XT bietet über 500 Multi-Layer-Sounds und zusätzlich vier Add-On-Pakete mit Cymbal-, E-Drum- und Handpan-Sounds. Der Produkttext nennt außerdem ein exklusives Simon-Phillips-Soundpaket und hunderte Multi-Layer-Sounds, die ebenfalls aus 12.500 Einzelsamples bestehen.

Praxiswert:
Das alte Hybrid Pro ist klanglich weiterhin stark, besonders durch die Simon-Phillips- und Marco-Minnemann-Sounds. Das XT bietet aber mehr Soundvielfalt ab Werk und ist breiter aufgestellt, vor allem durch zusätzliche Add-On-Inhalte.

Trigger-Eingänge: 12 gegen 15 Channels

Das Fame Hybrid Pro besitzt 12 separate Trigger-Channels, zusätzlich HH-Control und Ride-Control. Die Eingänge decken Snare/Rim, Bass Drum/Perc1, Toms, Crash 1 und 2, Ride, Ride Control, HiHat Trigger und HiHat Control ab.

Das Hybrid Pro XT bietet 15 Trigger-Channels. Music Store beschreibt ausdrücklich fünf zusätzliche Eingänge für Trigger und Pads im Vergleich zum Vorgänger. Das ist besonders relevant, wenn zusätzliche Percussion-Pads, Splashes, Stack-Sounds, Effekt-Pads oder erweiterte Tom-/Rim-Belegungen genutzt werden sollen.

Praxiswert:
Für ein klassisches Hybrid-Setup mit Kick-, Snare-, Tom- und Cymbal-Triggern reicht das Hybrid Pro gut aus. Wer ein größeres E-Drum-Set oder ein umfangreiches Hybrid-Rig bauen möchte, profitiert beim XT klar von den zusätzlichen Eingängen.

Direct-Outs: 4 gegen 6

Das Fame Hybrid Pro bietet vier mono Direct-Outs. Damit lassen sich einzelne Instrumente, Gruppen, Backingtracks oder Clicks separat routen. Zusätzlich kann der Stereo-Kopfhörerausgang laut Produktbeschreibung als weiterer Direktausgang genutzt werden.

Das Fame Hybrid Pro XT bietet sechs Direct-Outs. Für Live- und Studio-Anwendungen ist das der nächste große Fortschritt, weil mehr Signale separat ans Mischpult oder Interface geschickt werden können.

Praxiswert:
Vier Ausgänge reichen für viele Live-Anwendungen, etwa Kick/Snare separat und Rest als Gruppe. Sechs Ausgänge geben deutlich mehr Kontrolle, zum Beispiel Kick, Snare, Toms, Cymbals, Percussion und Backingtrack getrennt.

Bedienung: Das XT ist deutlich moderner

Das ursprüngliche Hybrid Pro ist logisch aufgebaut und bietet die bekannten Menüpunkte Mixerunit, Programm, Channel, Sound und Special. Die Bedienung erfolgt über Display, Drehregler und Tasten.

Beim Hybrid Pro XT wurde die Bedienoberfläche überarbeitet. Laut Produktseite besitzt das XT ein größeres Display und statt eines Data-Reglers nun drei Data-Regler unter dem Display, wodurch Parameter direkter eingestellt werden können.


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Fame Hybrid Pro XT E-Drum Modul

Praxiswert:
Wer viel editiert, Kits vorbereitet oder live schnell Änderungen vornehmen muss, wird das XT angenehmer finden. Mehr direkte Kontrolle bedeutet weniger Menüarbeit.

App-Steuerung: Nur beim XT

Ein entscheidender Unterschied ist die Tablet Remote App des Hybrid Pro XT. Sie ermöglicht laut Produktseite Echtzeitsteuerung über USB, inklusive Lautstärke, Balance, Gain, BPM, Songstart und Channel-Parameter. Die App bietet eine Mixer-Ebene und eine Channel-Ebene; aktuell wird auf der Produktseite eine iOS-Version für iPad genannt, eine Android-Version wird dort angekündigt.

Das ursprüngliche Hybrid Pro bietet keine vergleichbare App-Steuerung.

Praxiswert:
Gerade live ist das ein echter Vorteil. Statt direkt am Modul durch Menüs zu gehen, kann man zentrale Mix- und Channel-Parameter auf dem Tablet regeln. Für schnelle Soundchecks, Setlisten und Monitoring-Anpassungen ist das XT klar komfortabler.

Offene Soundarchitektur: Beide können eigene Sounds

Beide Module setzen auf eine offene Soundarchitektur und lassen eigene Samples, Loops und Songs zu. Beim Hybrid Pro wird das Modul per USB als Speichermedium erkannt; Samples, Loops und Songs können per Drag & Drop übertragen und anschließend im Editor organisiert werden. Außerdem lassen sich mit dem Editor eigene Multi-Layer-Drum-Sounds aus WAV-Dateien erstellen.

Beim XT funktioniert das ebenfalls über den PC/Mac Editor, allerdings mit dem Vorteil der seitlich entnehmbaren 32-GB-SD-Karte. Auch hier können eigene Kits, Sounds, Presets und Trigger organisiert sowie Multi-Layer-Sounds mit 127 Velocity-Stufen erstellt werden.

Für wen reicht das Fame Hybrid Pro?

Das Fame Hybrid Pro ist weiterhin sinnvoll für Drummer, die ein bestehendes E-Drum- oder Akustikset hybrid erweitern wollen. Es bietet starke Multi-Layer-Sounds, offene Soundarchitektur, 12 Trigger-Channels, vier Direct-Outs und gute Routing-Möglichkeiten für Live und Studio. Besonders spannend ist die Kombination aus Simon-Phillips- und Marco-Minnemann-Sounds.

Passt besonders gut für:

  • bestehende Hybrid-Setups
  • Akustikdrums mit Trigger-Erweiterung
  • Drummer, die vier Direct-Outs ausreichend finden
  • User, die mit 4 GB Speicher auskommen
  • preisbewusste Käufer

Für wen lohnt sich das Fame Hybrid Pro XT?

Das Fame Hybrid Pro XT lohnt sich für Drummer, die mehr Eingänge, mehr Ausgänge, mehr Speicher und eine modernere Bedienung brauchen. Besonders bei größeren E-Drum-Setups, komplexeren Hybrid-Rigs, Live-Routing, Sample-Setlisten und App-Steuerung ist das XT klar im Vorteil.

Passt besonders gut für:

  • größere E-Drum- und Hybrid-Setups
  • Live-Drummer mit getrenntem Routing
  • Studio- und Recording-Anwendungen
  • User mit vielen eigenen Samples
  • Drummer, die Tablet-Steuerung möchten
  • Setlist- und Playback-orientierte Shows

Mein Fazit

Das Fame Hybrid Pro ist das kompaktere und günstigere Profi-Trigger-Modul mit starken Sounds, guter offener Architektur und soliden Live-Funktionen. Es ist ideal, wenn man ein bestehendes Setup erweitern möchte und mit 12 Trigger-Channels sowie vier Direct-Outs auskommt.

Das Fame Hybrid Pro XT ist die deutlich modernisierte Version. Mehr Speicher, mehr Sounds, mehr Trigger-Channels, mehr Direct-Outs, größeres Display, drei Data-Regler, App-Steuerung und seitlich entnehmbare SD-Karte machen es zum besseren Modul für umfangreiche Setups und professionelle Live-/Studio-Anwendungen.

Kurz gesagt:

Wer einfach hochwertig triggern, samplen und routen möchte, ist mit dem Hybrid Pro gut bedient. Wer ein zukunftssicheres Hybrid-Zentrum mit mehr Anschlüssen, mehr Komfort und mehr Soundverwaltung sucht, sollte direkt zum Hybrid Pro XT greifen.

 

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