Ein Doppelpedal gehört zu den Hardware-Komponenten, bei dem Datenblätter nur die halbe Wahrheit erzählen. Doppelkette, kugelgelagerte Welle und einstellbare Federspannung klingen auf dem Papier schnell ähnlich – unter den Füßen können zwei Pedale trotzdem komplett unterschiedlich reagieren. Genau deshalb stehen diesmal drei Modelle im Mittelpunkt, die seit Jahren beziehungsweise Generationen in der Oberklasse mitspielen: das DW 5002TD4, die Tama Iron Cobra HP900PWN und das Yamaha DFP9C.
Alle drei sind professionelle Doppelpedale mit stabilem Unterbau und Kettenantrieb. Trotzdem verfolgen DW, Tama und Yamaha ziemlich unterschiedliche Philosophien. Das DW setzt auf ein vergleichsweise klassisches, lineares Spielgefühl und konzentriert sich auf die wesentlichen Einstellungen. Tama kombiniert hohe Stabilität mit dem beschleunigenden Power-Glide-Antrieb und erstaunlich vielen Detailverbesserungen. Yamaha wirft beim DFP9C schließlich beinahe alles in den Ring, was sich an einem modernen Kettenpedal verstellen lässt.
Die Frage lautet deshalb weniger: Welches Pedal ist objektiv das beste? Sondern vielmehr: Welches davon passt zu meinem Fuß?
Kurzinfo auf einen Blick
Drei Doppelpedale, drei unterschiedliche Ansätze: Das DW 5002TD4 setzt auf ein direktes, gleichmäßiges Turbo-Spielgefühl und eine bewährte, extrem solide Konstruktion. Die Tama Iron Cobra HP900PWN kombiniert hohen Punch mit dem beschleunigenden Power-Glide-Antrieb und sehr guter Stabilität. Das Yamaha DFP9C bietet die umfangreichsten Einstellmöglichkeiten und lässt sich sogar vom Doppelketten- auf Bandantrieb umrüsten. Alle drei Pedale funktionieren auf professionellem Niveau, unterscheiden sich aber deutlich bei Charakter, Anpassbarkeit und Fußgefühl. Wer vor dem Kauf die Möglichkeit hat, sollte deshalb unbedingt selbst antreten – bei kaum einem anderen Hardware-Teil entscheidet die persönliche Spielweise so stark.
DW 5002TD4: Der Klassiker mit linearem Antritt
Die DW-5000-Serie muss man eigentlich kaum noch vorstellen. Die Grundkonstruktion gibt es seit den frühen Achtzigern, und trotz zahlreicher Updates ist das charakteristische Prinzip erhalten geblieben. Das 5002TD4 ist die Doppelpedal-Version mit Turbo Drive, also einem runden Kettenblatt und Doppelkettenantrieb. Anders als beim exzentrischen Accelerator-System wird die Bewegung dabei möglichst linear über den kompletten Pedalweg übertragen.
Unter dem Fuß fühlt sich das DW sehr berechenbar an. Es gibt keinen ausgeprägten Beschleunigungspunkt kurz vor dem Fell, sondern eine gleichmäßige Übersetzung vom Anfang bis zum Ende des Schlags. Für mich ist das einer der Gründe, warum sich die 5000er-Serie seit Jahrzehnten in völlig unterschiedlichen Stilrichtungen hält. Man muss seine Technik nicht unbedingt dem Pedal anpassen – das Pedal bleibt relativ neutral.
Die bekannten roten Bodenplatten sorgen für eine stabile Basis. DW versieht deren Unterseite mit einer großflächigen Gummierung, während die Tri-Pivot Toe Clamp mit drei beweglichen Gummiauflagen den Spannreifen greifen soll. Das funktioniert in der Praxis sehr überzeugend, gerade wenn die Bassdrum beziehungsweise der Spannreifen nicht hundertprozentig gerade vor dem Pedal steht.
Auch mechanisch hat DW über die Generationen nachgebessert. Die Federaufhängung ist beidseitig kugelgelagert, das Delta-Scharnier verbindet Trittplatte und Fersenteil, und das Slave-Pedal besitzt nur eine Säule. Dadurch bleibt neben der HiHat mehr Platz – gerade bei ohnehin engen Doppelpedal-Setups ein sehr sinnvolles Detail. Beim Doppelpedal gehört außerdem ein stabiles Transport-Case zum Lieferumfang.
Wie spielt sich das DW?
Das 5002TD4 fühlt sich kraftvoll und gleichzeitig ziemlich geschmeidig an. Die Beater sind allerdings nicht gerade Leichtgewichte. Das sorgt für ordentlich Druck an der Bassdrum, kann bei sehr schnellen Figuren aber auch dazu führen, dass das Pedal subjektiv etwas massiver wirkt als Yamaha oder eine leicht eingestellte Iron Cobra. Genau dieser Charakter dürfte DW-Fans gefallen: Man spürt, dass man etwas bewegt.
Die Kehrseite ist die Einstellbarkeit. Beater- und Trittplattenwinkel sind nicht komfortabel vollständig unabhängig voneinander justierbar. Wer sein Pedal einmal einstellt und anschließend jahrelang genauso spielt, wird das kaum vermissen. Wer dagegen regelmäßig an Geometrie, Footboard-Winkel und Übersetzung experimentiert, bekommt bei Tama und besonders Yamaha deutlich mehr Spielraum. Bonedo beschreibt die 5000er entsprechend als sehr laufruhig und solide, aber nicht als Einstellungswunder.
Ich mag gerade diese Konsequenz am DW. Es versucht nicht, zwanzig verschiedene Pedale in einem zu sein. Man stellt Feder, Beater und Grundposition passend ein und bekommt danach ein äußerst verlässliches Werkzeug.
Fazit:
Für Drummer, die ein klassisches, kontrolliertes Pedalgefühl bevorzugen und keine künstlich wirkende Beschleunigung im letzten Teil des Pedalwegs wollen. Rock, Pop, Funk und auch schnelle Double-Bass-Anwendungen funktionieren hervorragend, solange man mit dem etwas kräftigeren Grundcharakter zurechtkommt.
Pro
- Sehr gleichmäßiges, lineares Spielgefühl
- Hohe Verarbeitungsqualität und Stabilität
- Sehr gute Tri-Pivot-Spannreifenklemmung
- Single-Post-Slave schafft Platz an der HiHat
- Stabiles Transport-Case inklusive
Contra
- Vergleichsweise begrenzte Einstellmöglichkeiten
- Beater relativ schwer
- Beater- und Trittplattenwinkel nicht komfortabel unabhängig einstellbar
- Für Setup-Tüftler weniger flexibel als Yamaha und Tama
Link zur Herstellerseite: https://www.dwdrums.com/

Tama Iron Cobra HP900PWN: Der Puncher im Vergleich
Wenn es neben der DW 5000 einen echten modernen Hardware-Klassiker gibt, dann wahrscheinlich die Iron Cobra. Seit den Neunzigerjahren wurde das Konzept immer wieder weiterentwickelt, ohne den grundsätzlichen Charakter über Bord zu werfen. Das HP900PWN ist die Power-Glide-Version des Doppelpedals. Die leicht exzentrische Cam beschleunigt den Beater zum Ende des Pedalwegs und soll dadurch Geschwindigkeit und Punch erhöhen.
Das klingt zunächst nach Marketing-Sprech, ist unter dem Fuß aber durchaus nachvollziehbar. Die Iron Cobra hat etwas mehr Zug nach vorne als das lineare DW. Gerade bei Heel-up-Spielweise und schnellen, druckvollen Figuren fühlt sich der letzte Teil der Bewegung unterstützt an. Trotzdem ist sie weit davon entfernt, nervös oder künstlich zu reagieren. Tama hat beim aktuellen Power-Glide-Kettenblatt außerdem Gewicht eingespart. Laut Hersteller ist das LiteSprocket 40 Prozent leichter als der Vorgänger. Dazu kommen der Swivel Spring Tight, der die Feder während der Bewegung gerader arbeiten lässt, sowie die bekannte Cobra Coil unter der Trittplatte. Letztere soll die Trittplatte schneller in die Ausgangsposition bringen.
In der Praxis würde ich die Cobra Coil allerdings nicht zum Hauptargument für das Pedal machen. Schon im Bonedo-Test fällt der wahrgenommene Effekt je nach Federspannung und Spieltechnik eher überschaubar aus. Interessanter sind aus meiner Sicht die grundsätzliche Mechanik und die sehr solide Konstruktion.
Stabilität ist eine echte Stärke
Die Iron Cobra steht satt auf dem Boden. Tama hat sowohl Haupt- als auch Slave-Seite sehr verwindungssteif konstruiert, und ein zusätzlicher Pedal Anchor am Slave-Pedal soll verhindern, dass sich die linke Seite bei kräftigem Spiel verabschiedet. Im Praxistest blieb das Slave-Pedal selbst bei aggressiverem Spiel auf Teppich sehr ruhig.
Auch die Spannreifenklemmung ist komplett gummiert. Das klingt banal, verhindert aber Kratzer und sorgt gleichzeitig für einen festen Kontakt zur Bassdrum. Gerade bei einem Doppelpedal, das ordentlich Energie entwickelt, ist das sinnvoll. Ein weiterer Pluspunkt ist die Einstellbarkeit. Über den Vari-Pitch Beater Holder lassen sich Beater- und Footboard-Winkel unabhängig voneinander verändern. Das ist ein deutlicher Komfortvorteil gegenüber dem DW. Wer die Trittplatte flacher möchte, ohne gleichzeitig den kompletten Beaterweg zu verändern, bekommt hier deutlich mehr Freiheit.
Wie spielt sich die Iron Cobra?
Kräftig, schnell und sehr kontrolliert. Das Pedal besitzt für mich von den drei Kandidaten den deutlichsten eigenen Charakter. Das DW wirkt neutraler, das Yamaha lässt sich stärker in unterschiedliche Richtungen konfigurieren. Die Iron Cobra sagt dagegen relativ klar: Hier gibt es Punch.
Der Power-Strike Cobra Beater unterstützt diesen Eindruck. Tama hat den Beaterkopf im Durchmesser kleiner, dafür dicker gestaltet, um mehr Attack zu erzeugen und bei schnellen Passagen ein kontrollierteres Gefühl zu liefern. Das bedeutet aber nicht, dass das Pedal ausschließlich für Metal gedacht wäre. Im Gegenteil: Gerade weil es sich präzise einstellen lässt, funktioniert die Iron Cobra auch hervorragend für Rock, Pop oder Fusion. Wer extrem leichte, fast schwerelose Pedale bevorzugt, könnte den Cobra-Charakter allerdings etwas zu körperlich finden.
Fazit:
Für Drummer, die eine Kombination aus schneller Ansprache, Druck und hoher Stabilität suchen. Besonders bei kräftigem Heel-up-Spiel, Rock, Metal und moderneren Double-Bass-Techniken fühlt sich das Power-Glide-Konzept sehr schlüssig an.
Pro
- Sehr gute Laufeigenschaften
- Viel Punch durch Power-Glide-Cam
- Extrem stabile und verwindungssteife Konstruktion
- Beater- und Footboard-Winkel unabhängig einstellbar
- Hartschalenkoffer inklusive
Contra
- Power-Glide-Charakter gefällt nicht jedem
- Cobra Coil bringt je nach Einstellung nur wenig spürbaren Effekt
- Insgesamt eher kräftiges als ultraleichtes Pedalgefühl
- Viele Einstellungen erfordern etwas Einarbeitung
Link zur Herstellerseite: https://www.tama.com/eu/

Yamaha DFP9C: Das Pedal für Tüftler
Bei Yamaha wird es interessant. Das DFP9C ist ebenfalls ein Doppelpedal mit Doppelkettenantrieb, wirkt konstruktiv aber wesentlich moderner und experimentierfreudiger als man es von den traditionell eher nüchternen Yamaha-Hardware-Serien gewohnt war. Yamaha gibt dem Drummer hier vor allem eines: Möglichkeiten. Die Cam des Kettenantriebs lässt sich in drei Positionen verschieben. Dadurch verändert sich die Kraftentwicklung über den Pedalweg. In Richtung C3 sinkt laut Yamaha die anfängliche Spannung, wodurch sich das Pedalgefühl gezielt anpassen lässt. Noch interessanter: Im Lieferumfang befinden sich Nylon-Straps, mit denen das Pedal vom Doppelketten- auf Bandantrieb umgerüstet werden kann.
Damit kann das DFP9C seinen Charakter stärker verändern als die beiden Konkurrenten. Wer gern experimentiert, bekommt hier viel Material.
Eine der besten Wellen im Feld
Beim Doppelpedal ist die Kardanwelle oft der Punkt, an dem sich Mittelklasse und Oberklasse voneinander trennen. Beim DFP9C hat Yamaha alle Achsen des Universal-Gelenks kugelgelagert. Ziel ist ein möglichst geringer Unterschied zwischen Haupt- und Slave-Pedal – auch dann, wenn die Welle nicht komplett gerade verläuft.
Das funktioniert in der Praxis sehr gut. Im Bonedo-Test bleibt die Übertragung auch bei stärkeren Winkeln angenehm gleichmäßig. Das Slave-Pedal steht durch eigene Verankerungen ebenfalls stabil. Ein kleines mechanisches Spiel an der Welle beziehungsweise einzelnen Lagerpunkten wurde beim Testexemplar allerdings festgestellt.
Wer viel schnelle Double-Bass-Figuren spielt, merkt recht schnell, wie wichtig diese Gleichmäßigkeit ist. Je weniger der linke Fuß gegen mechanische Verluste arbeiten muss, desto leichter lässt sich eine saubere Balance zwischen beiden Füßen entwickeln.
Einstellen ohne Yoga-Kurs
Sehr angenehm ist auch die Federspannung. Yamaha hat die Justierung so platziert, dass man nicht halb unter die Bassdrum kriechen muss. Zusätzlich können Beater- und Trittplattenwinkel unabhängig eingestellt werden. Der Filzbeater lässt sich über Aluminium- beziehungsweise Messinggewichte beschweren, wodurch sich das Massengefühl weiter anpassen lässt.
Gerade dieser Punkt macht das Yamaha für mich zum Pedal für experimentierfreudige Drummer. Cam-Position, Kette oder Strap, Federspannung, Beatergewicht, Footboard- und Beaterwinkel – hier lässt sich wirklich viel verändern. Das Risiko ist natürlich, sich komplett zu verzetteln.
Man kann an einem Pedal auch so lange optimieren, bis man vergessen hat, dass eigentlich der Fuß spielen soll.
Wie spielt sich das DFP9C?
In der Kettenkonfiguration sehr rund und leichtgängig. Bonedo beschreibt das Gefühl als organisch und direkt, während die großen Boden- und Trittplatten für ein stabiles Spiel ohne auffälligen Kraftverlust sorgen. Die flach auslaufenden Fersenteile vermitteln außerdem einen leichten Longboard-Charakter.
Im direkten Vergleich empfinde ich das Yamaha als das variabelste Pedal. Man bekommt nicht sofort den so ausgeprägten „Cobra-Punch“, aber man kann das Spielgefühl stärker auf die eigene Technik zuschneiden. Das macht das DFP9C besonders interessant für Drummer, die genau wissen, was ihnen bei einem Pedal wichtig ist – oder bereit sind, es herauszufinden.
Fazit:
Für Drummer, die ein klassisches, kontrolliertes Pedalgefühl bevorzugen und keine künstlich wirkende Beschleunigung im letzten Teil des Pedalwegs wollen. Rock, Pop, Funk und auch schnelle Double-Bass-Anwendungen funktionieren hervorragend, solange man mit dem etwas kräftigeren Grundcharakter zurechtkommt.
Pro
- Sehr leichtgängiges, rundes Spielgefühll
- Cam in drei Positionen einstellbar
- Auf Bandantrieb umrüstbar
- Sehr hochwertige kugelgelagerte Kardanwelle
- Beater- und Footboard-Winkel unabhängig einstellbar
Contra
- Viele Einstellmöglichkeiten können anfangs überfordern
- Leichtes Spiel an einzelnen Lagern
- Weniger ausgeprägter Eigencharakter als Tama
- Höherer technischer Aufwand, wenn man das Potenzial nutzen möchte
Link zur Herstellerseite: https://de.yamaha.com/de/musical-instruments/drums/

Drei Pedale, drei Philosophien
Im direkten Vergleich wird schnell klar, dass sich die drei Modelle weniger über Qualität als über ihr Spielgefühl voneinander unterscheiden. Das DW 5002TD4 ist für mich der geradlinigste Kandidat. Die runde Turbo-Cam liefert eine sehr gleichmäßige Kraftübertragung, die Konstruktion ist robust und die Maschine fühlt sich sofort vertraut an. Wer sein Pedal nicht als Wissenschaft betreiben möchte, sondern ein professionelles Arbeitsgerät sucht, findet hier ein sehr überzeugendes Konzept.
Die Tama Iron Cobra HP900PWN hat mehr Biss. Das Power-Glide-System beschleunigt den Beater in Richtung Fell und vermittelt dadurch ein etwas aggressiveres, druckvolleres Gefühl. Dazu kommen hohe Stabilität und deutlich mehr Einstellmöglichkeiten als beim DW. Das Yamaha DFP9C ist schließlich der Individualist. Drei Cam-Positionen, Ketten- oder Bandantrieb, variable Beater-Gewichte und getrennte Winkelverstellung ermöglichen die größte Anpassung an die eigene Spielweise. Die vollständig kugelgelagerte Welle ist gerade beim Doppelpedal ein echtes Argument.
Welches Doppelpedal passt zu mir?
Wer einen möglichst klassischen, linearen und berechenbaren Pedalweg sucht, sollte das DW 5002TD4 antesten. Es besitzt weniger Spielereien, dafür aber diesen sehr direkten „Einstellen und spielen“-Charakter.
Wer Druck, Geschwindigkeit und ein leicht beschleunigendes Pedalgefühl mag, dürfte sich auf der Tama Iron Cobra schnell zu Hause fühlen. Gerade für kräftiges Rock- und Metal-Spiel ist das HP900PWN ein extrem überzeugendes Werkzeug. Wer dagegen maximale Anpassbarkeit möchte und bereit ist, etwas Zeit in die perfekte Einstellung zu investieren, bekommt mit dem Yamaha DFP9C die meisten Möglichkeiten. Besonders die Kombination aus verstellbarer Cam, optionalem Bandzug und hochwertiger Welle hebt das Yamaha technisch hervor.
Fazit
Bei professionellen Doppelpedalen entscheidet irgendwann nicht mehr die Feature-Liste, sondern der Fuß. DW, Tama und Yamaha liefern hier drei ausgereifte Maschinen, mit denen sich problemlos schnell, präzise und druckvoll spielen lässt. Trotzdem fühlen sie sich nicht gleich an. Das DW punktet mit Linearität und einem über Jahrzehnte bewährten Grundkonzept. Tama bringt mit dem Power Glide etwas mehr Punch und einen ausgeprägteren Charakter ins Spiel. Yamaha bietet die größte Spielwiese für Drummer, die ihr Pedal möglichst exakt auf die eigene Technik abstimmen möchten.
Deshalb würde ich bei diesen drei Modellen tatsächlich vom Blindkauf abraten. Federspannung angleichen, Schuhe aus oder an – je nachdem, wie sonst gespielt wird – und dann zehn Minuten dieselben Figuren auf allen drei Maschinen ausprobieren. Spätestens dann zeigt sich meistens ziemlich schnell, welches Pedal der eigene Fuß zum Favoriten erklärt.
